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Vom Kreis zur Spirale – Teil 1

Alfred Hosp
Mitschnitt vom 13.07.2002
Verein zur Förderung seelisch-geistiger und natürlicher Lebensgrundlagen, Klagenfurt

Thema: vom Kreis zur Spirale – Teil 1

nach einigen Begrüßungs-Worten von Frau Prof. Wünsch, spricht Alfred Hosp,

also, bevor ich anfange, möchte ich die Freunde, die Anwesenden bitten, das wir uns gerade hinsetzen – indem wir gemeinsam die Kraft aufnehmen. Wir werden uns jetzt vollkommen entspannen. Wir werden alles weglassen, was schlelcht ist, alles weg lassen. Das geht gut, man muss es nur tun.

Frei machen, los lassen, denn die meisten Probleme, sind irdische Probleme.

Setzen wir uns ganz locker hin, Sie können die Hände auf dem Schoß haben, mit den Handflächen nach oben. Und wir stellen uns, auf unser Inneres auf unsere innere Persönlichkeit ein.

Der Bruno hat gesagt:
das was man sieht, ist nur der Körper. Wir selbst, sind aber Geistwesen.

Und das was wir oft erleben, in unserem Leben, ist auch nur vorübergehend.
Und das was wir in unserem Umfeld erleben, sollen wir auch nicht so ernst nehmen. Fast alles ist vorübergehend. Alles ist mein Lernziel.
Alles wird uns gezeigt, was nicht stimmt, aber wir sollen uns nicht damit belasten.
Bruno hat zum Beispiel, ganz kurz gesagt, wenn man sagt zum Beispiel:
meine Kinder, ist genauso ein Irrtum, wie wenn man sagt:
mein Mann, mein Sohn, meine Frau – das ist sozusagen nur eine Zusammenstellung, für dieses Leben.
Daher sollen wir lernen loszulassen.

Und wir werden jetzt wirklich einmal die Gedanken beiseite legen und dazu dienen auch, wenn Sie glauben, wenn Sie’s notwendig haben – schöne Vorstellungen – das Gehirn will immer was zu tun haben. Es ist gewohnt, immer etwas zu tun.

Also, stellen wir uns vor – die Almwiese. Stellen Sie sich eine Almwiese vor meine Freunde.

Die Harmonie auf der Alm, die Harmonie in der Natur. Und jetzt werden wir in diese Harmonie hinein schwingen. Sie können ruhig die Augen zu machen, wenn es besser für Sie ist und gemeinsam bitten wir um die Kraft.

Um die Kraft, um die Harmonie, um die Auflösung der Disharmonie in Seele, Geist und Körper.

Jeder Ärger, jede Aufregung ist eine Störung unseres Selbstes, unseres Geistes und wirkt sich auf den Körper aus.

Lassen wir alles weg, wir werden immer ruhiger und ruhiger und werden immer ausgelichener und ausgeglichener – so – wenn wir in einen neuen Seelenzustand hineinschwingen.

Hineinschwingen und indem wir das Gute aufnehmen, geben wir die Grundlage dazu, das sich alles andere auflöst.

Das Ungute löst sich auf, weil wir das Gute annehmen. Und so werden wir ganz still, ganz ruhig, ganz in Harmonie mit Gott.

Ich hab’ ja erzählt, wenn Bruno gesprochen hat – ja – er hat sich ruhig verhalten auch wenn sich eine Fliege auf die Nase gesetzt hat, so eine Selbstbeherrschung hat der Bruno gehabt:

Ich beachte das gar nicht.
Ich stelle mich, auf mich, auf meine Person ein und der Körper ist abgeschaltet.
Das soll man erkennen.

Der Bruno hat überhaupt gezeigt, den Unterschied, zwischen Körper und Geist. Er hat die absolute Körperbeherrschung gehabt.

Er hat einmal in Rosenheim – hat er einmal gezeigt – wie er seine Wade entspannen kann, obwohl er den Fuß krumm hatte, war die Wade entspannt und im nächsten Augenblick hat er die Wade wieder so angespannt, das sie steinhart war. Hat er gesagt:

ja! Der Geist bestimmt die Materie.

Oder ein anders Bespiel ganz kurz eingeflochten – aber bitte nehmen Sie weiter die Kraft auf – das ist nur so ein zwischen Spiel.

 

Bruno hat immer nach dem Mittagessen geruht, weil er gesagt hat:
der Körper braucht Ruhe zum Verdauen.

Daher hat er geruht und da war er bei uns in Wien, in der Wohung. Und da hat er sich auf unser Sofa niedergelegt und hat ganz ruhig geatmet, wie wenn er einen tiefen Schlaf hat.

So entspannt, das muss man erleben.

– Na ja – und dann im Nebenzimmer haben halt die Freunde nicht den Mund halten können. Es ist schwer den Mund zu halten, wenn man während einer Gruppe beisammen ist. Und dann geredet und geredet und gequatscht und Probleme gewälzt – so – und das hat ungefahr eine Stunde gedauert.

Dann ist der Bruno aufgestanden – mit seinem Körper aufgestanden, muß ich das extra betonen – und ist hinüber gegangen und hat den Freunden die gesamte Antwort gegeben was sie da umeinander (miteinander) gequatscht haben.

Die waren so baff ! Die waren so perplex! Und haben gesagt:
aber Herr Gröning, Sie haben ja geschlafen, wie können Sie das wissen? Hat er gesagt: liebe Freude, geschlafen hat mein Körper. Ich selbst war mitten unter Ihnen und habe alles angehört.

Kann man sich so was vorstellen?

Das war Bruno Gröning – und das ist Bruno Gröning.

Denn, wenn man den Köper so verlassen kann und selbstständig agieren kann, wie er es konnte, dann ist es doch selbstverständlich, das er keinen Körper braucht um tätig zu sein.

Es ist auch selbstverständlich, wenn er zum Beispiel neben mir steht, obwohl Sie ihn nicht sehen können, weil Sie mit Ihren körperlichen Augen schauen, geschaut haben.

Hätten Sie mit Ihren geistigen Augen gesehen – die es genauso gibt wie Ihre körperlichen Augen – dann würden Sie ihn sehen. Das war nur ein Beispiel.

Stellen wir uns weiter auf das Geistige ein, auf die Geistige Kraft. Stellen wir uns, auf uns selbst ein. Mit – uns – meine ich den Geistigen Menschen.

Im Geiste, bin ich auch Heil!

Nur im Körper bin ich halt eben hier, so wie der Bruno gesagt hat, beispielsweise:

wir waren bei ihm in Plochingen und da sitzt er in seinem Sessel neben dem schönen Kachelofen – es gibt ja Bilder von diesem Kachelofen – und dann sagt er: ja – ich sitze jetzt da.

Und dann sagt er: ja, mein Körper sitzt da und spricht mit euch, aber ihr wißt nicht, wo ich jetzt wirklich bin!

Und so hat der Bruno immer wieder danach getrachtet, uns darauf aufmerksam zu machen, dass der Körper etwas anderes ist und das der Mensch, diesen Körper belebt.

Und jetzt bitte ich Sie noch einmal, stellen Sie sich auf sich selbst ein.
Stellen Sie sich auf das ein, was Ihren Körper belebt.

Ich lebe – im Geistigen – im Geistigen gibt es keinen Tod, keine Krankheit, kein Leiden.

Der Mensch stellt sich nur immer wieder vor, das heißt:es wird dem Menschen falsche Gedanken vorgespiegelt, das er begrenzt ist.
Er bildet sich ein, er ist begrenzt. Er bildet sich ein, jetzt sitzt er da und jetzt muß er aufstehen und hinaus gehen.

Meine Freunde, wenn wir wissen, das wir vorstellungsmäßig zum Beispiel in den freien Raum hinaus schweben, in die Unendlichkeit Gottes eingehen, so werden wir heller.

Weil, was ist das bißchen Problem, das uns zu schaffen macht gegen die ungeheure Unendlichkeit der Sterne zum Beispiel. Wenn man die Sterne betrachtet, wirklich betrachten, dann kommt eine ungeheure Ruhe über uns.

Was sind wir, gegen die Unendlichkeit und diese Unendlichkeit ist aber Gott. Und Gott ist in uns und wir sind in Gott.

Und wenn eine Unruhe über uns kommen möchte, so fragen wir: Lohnt sich das? Ist das wirklich ein Grund ? Oder ist das nur eine falsche Vorstellung, ein falscher Gedanke, eine falsche Idee?

Also Bruno Gröning hat ja gesagt: Es gibt 2 Sender.

Wir können gar nicht denken. Wir nehmen nur Gedanken auf und entweder wir sind ruhig, vertrauensvoll, dann nehmen wir die Ruhe auf. Dann sind wir mit Gott in Harmonie.

Oder es kommen Gedanken des Zweifels, Gedanken der Trauer, es kommen irgendwelche unguten Gedanken. So hat Bruno gesagt: Vorsicht! Das sind nicht die richtigen Gedanken.
Das ist die Gedankenquelle des Versuchers. Die Versuchung, die uns aus der Ruhe bringen möchte.
Daher können wir steuern, das wir ruhig sind. Daher können wir steuern, das wir zuversichtlich sind und schon schaut die Welt anders aus.

Wir stellen uns nun schweigend – 1, 2, 3 Minuten auf diese Ruhe ein – und dann beginne ich mit meinem Vortrag.

Haben Sie die Gedanken abschalten können – in dieser kurzen Zeit?

Oder sind Sie wie die Fliege, um den Kopf herum geschwirrt?

Machen Sie diese Übung öfter. Ganz ruhig sitzen und die Kraft aufnehmen und jeder Gedanke ist überflüssig. Mit dem Gefühl, die Zeit bleibt steh ’n, wenn man ’s richtig macht bleibt die Zeit steh’n.

Wenn ich im Bett liege – ich habe eine Uhr, eine elektrische Leuchtuhr – mache ich die Augen zu und stelle mich auf die Kraft ein. Stelle mich ein und lasse die Kraft durch meinen Körper fließen. Das ist ein Vibrieren und ein Strömen und man kann das fühlen, das es einem hoch hebt.

Das Gefühl ist 5 Minuten. Ich mache die Augen auf, eine viertel Stunde.

Im Geistigen gibt es keine Zeit und wenn man das erreicht, das man das Zeitgefühl verliert, dann hat man das richtig gemacht. Dann kommt die Ruhe. Lassen Sie sich von den Gedanken nicht aus der Ruhe bringen, lassen Sie sich von den unguten Gedanken nicht aus der Ruhe bringen.

Die Ruhe sei dem Menschen heilig, nur Verrückte haben ’s eilig, hat der Bruno gesagt.

Und nicht gemeint, das sie im Kopf mit schwingt.

Er hat gemeint – die ver-rückten – aus ihrer Ruhe, aus ihrer Position, aus dieser natürlichen Lebenslage – heraus gerückt, weg gerückt sind.

Weil sie selber unglücklich sind, weil sie selber nicht zurecht kommen. Und daher ist es so wichtig, das man die Ruhe übt, meine Freunde. Ja, das ist mein Rat, üben Sie die Ruhe regelmäßig und dann werden Sie das Göttliche erleben.

Ende Teil 1