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Der Mensch ist ein unsterbliches Geistwesen

Alfred Hosp
Mitschnitt vom 23.08.2003– im Kulturzentrum Graz Vortrag über das Wissen von Bruno Gröning
Verein zur Förderung seelisch-geistiger und natürlicher Lebensgrundlagen Klagenfurt Thema: der Mensch ist ein unsterbliches Geistwesen

Zu Beginn des Vortrages kommen die Anwesenden in Ruhe durch beruhigende Musik. Anschließend bittet Alfred Hosp, Frau Prof. Wünsch, ihn vorzustellen.

Frau Prof.Wünsch:
ich bin ein alter Hase und alte Hasen wissen viel zu erzählen. (gemeint ist hier: eine langjährige Bruno Gröning Freundin)
Und zwar möchte ich erzählen, wie ich zu Bruno gekommen bin.

Wir haben eine kleine Gruppe hier in Graz gehabt und Grete Häusler hat diese Gruppe geleitet und hat uns eigentlich in das Wissen Bruno Grönings eingeführt.
Wir waren sehr – mit ganzem Herzen – dabei, muss ich sagen. Es hat uns wirklich geholfen einen neuen Weg einzuschlagen und wir sind ja auch nach Deutschland gefahren und haben in Deutschland Gemeinschaften mitgemacht – war sehr beeindruckend.
Das war alles noch im Rahmen des Deutschen Vereins, den ’s ja heute auch noch gibt.

Und im Laufe der Zeit hat die Grete gemeint, das heißt, wir wollten eigentlich dem Deutschen Verein beitreten. Und Grete sagte:
Nein – das geht nicht. Es gibt in Österreich einen Verein.
Geht zu Fredy Hosp – und ich denke mir, wer ist Fredy Hosp? Keine Ahnung.
Ich wußte überhaupt nichts über ihn, wir alle nicht, wir Grazer. Und dann sagt sie: und wenn jemand etwas über Bruno Gröning weiß, dann ist es Alfred Hosp.
Und er wird einmal ein Buch schreiben – über Bruno.

So, sind wir zu Hosp gekommen. Und bei Hosp, hat sich ’s dann so ergeben, das wir gemerkt haben, dass es eigentlich noch eine ganz andere Aufgabe gibt, die den Menschen über das Wissen vom Bruno – wie soll ich sagen – eine nähere Beziehung bringt.
Das der Mensch, das was Bruno gesagt hat auch wirklich verstehen lernt und ins praktische Leben umsetzen kann.
Und wir haben gemerkt, das wir bei Fredy Hosp mehr über Bruno erfahren, weil er ja in seiner Jugend das ganze Wissen in sich eingesaugt hat. Und es ist bei ihm, muss ich sagen, wie ein Computer. Er konnte nie schreiben, er konnte nie mit den Händen etwas tun!

So hat sich in seinem Bewußtsein, dieses Wissen vom Bruno so gefestigt und in einer Art und Weise vertieft, dass es uns sehr bereichert hat. Seine Aufgabe ist es, das wirkliche Wissen über Bruno Gröning weiter zu geben, denn das Heilen war nicht alleine das Anliegen vom Bruno. Er wollte, so wie es in unserer Zeitschrift heißt:
den Weg aus der Enge zeigen.
Das heißt, aus der Enge unseres Bewußtseins.
Unser Bewußtsein muss einmal so geführt werden, dass wir eine Gottes Verbindung aufbauen können und das geht nur über ein eigenes TUN. Zu diesem TUN – werden wir hier bei Fredy Hosp – angeleitet.
Und ich sage im Namen aller – die wir ihn schon lange kennen – wir sind sehr dankbar dafür, es ist sehr viel Frei für unser ganzes Leben

Fredy bittet Frau Prof. Wünsch darüber zu sprechen: wer bin ich?
Frau Prof. Wünsch spricht:
er (Fredy) ist der Obmann von unserem ÖsterreichischenVerein, mit Sitz in Klagenfurt. Wir haben jetzt eine Generalversammlung gehabt, ich muss sagen, sie war großartig. Es waren Freunde aus der Schweiz da, aus Deutschland da, es war so eine Harmonie – wissen Sie – so eine Freude wie die Menschen so vorurteilslos aufeinander zugegangen sind und einfach Liebe ausgestrahlt haben. Und das war so ein schönes Erlebnis. Und ich finde, das es auch auf unsere Referenten übergesprungen ist, dieser Funke – weil – sie haben sich alle übertroffen.
Sie haben so gute Vorträge gehalten, wie kaum einmal, also es war wirklich , es war eine erfüllte Zeit, wie es bei uns so schön in einer Sendung heißt.

Fredy bittet Frau Prof. Wünsch den Anwesenden Vortrags Teilnehmern zu erklären: warum sitze ich im Rollstuhl?

Fr. Prof.Wünsch:
warum sitzt er im Rollstuhl?
Also ich habe ihn selber erlebt. Wie wir in ´78 (1978) zu ihm gekommen sind konnte er, bitte, nicht sprechen. Er hat nur mit Mühe irgend einen Ton heraus gebracht und dann war er sehr unruhig. Die Hände konnte er nicht vorne halten, das war alles hinten verkrampft und nur so mit Zuckungen ist er da gesessen.
Also, man konnte ihm gar nicht ansehen was „in dem Kerl“ so drinnen steckt.

Fredy’s Einwand schelmenhaft: es war damals nur der Kopf in Ordnung. Fr.Prof. Wünsch:
Aber der (der Kopf) konnte sich nicht ausdrücken. Und ich habe das erlebt, wie das Schritt für Schritt weiter gegangen ist. Immer mehr konnte er sprechen, immer beweglicher wurde er, die Hände wurden lockerer. Er konnte sie nach vorne geben und es konnte soweit kommen, dass er am Computer mit einem Finger schreiben kann.

Fredy’s Einwand: alle Bücher.
Da muss man mal zu schauen, spricht Fr. Prof Wünsch weiter. Es muss ihm die Hand auf den Pult gelegt werden und dann muss er mit Mühe einen Finger heben und so fährt er über die Tasten – also – es ist enorm. Wenn man da wirklich einmal zugeschaut hat, die Leistung ist enorm.
Fredy ’ s sagt: inzwischen sind ja fast 600 Seiten entstanden – Fr. Prof. Wünsch fährt fort:
immer wieder kommt etwas Neues dazu und vorallen Dingen duch die Erfahrungen die wir machen mit unseren Freunden kommen immer wieder neue Fragen. Und diese Fragen brauchen wir nicht beantworten – und die findet er.
Keiner kann uns solche Antworten geben wie Fredy Hosp.

Fredy’ s sagt:
und noch was. Hat dieser Verein je etwas mit dem Ehepaar Häusler zu tun gehabt? Fr.Prof Wünsch spricht hierzu:

Bitte es war so, die Grete hat uns selber zu ihm hingeschickt und ich weiß bis heute nicht warum, wieso – was da passiert ist. Warum da plötzlich eine Grenze gezogen wurde, die von uns aus – von ihm aus – nie bestanden hat. Man weiss es bis heute nicht. Ich kenn’ die Grete gut, ich war sogar befreundet mit ihr und war in telefonischer Verbindung mit ihr. Und auf einmal hat sie gesagt:
also – sie trennt sich von der Familie und lauter so Geschichten. Also, damit hat eigentlich die Trennung angefangen – von der Familie – Gott hat mir die Liebe gegeben, Gott hat mir die Liebe genommen – also, Dinge, mit denen ich nix anfangen konnte.
Weil für mich Gott eben Liebe ist. Und so haben gewisse Dinge – haben zu einer – oder noch muss ich sagen:
warum hat Grete mich als Freundin gestirchen? Und zwar abrupt?

Sie wollte – sie (Grete Häusler) ist selbst zu Hosp gekommen und wollte die Lilo – Lilo war im Rollstuhl, sie hatte Kinderlähmung und konnte wirklich nur mit den Händen was tun, sie war seine Hand ((Fredy ’s Hand) .
Und Grete ist gekommen:
die Lilo muss die Gemeinschaft in Wien übernehmen! Da bin ich dann aufgestanden und habe gesagt:
wie soll das praktisch gehen (möglich sein)?
Er (Fredy) braucht zu Hause ihre Hände, wie soll das geh ’n?
Das wird alles Bruno machen (Grete Häusler). So einfach geht das.
Und weil ich mich dagegen gestellt habe, das ich es gewagt habe etwas dagegen zu sagen, war ich gestrichen.
Freundschaft war keine mehr da. Seit der Zeit gab ’s Funkstille.

Ich will nicht die Grete schlecht machen, aber sie hat wie gesagt, ihre Vorstellungen gehabt und wenn man dieser Vorstellung nicht entsprochen hat, dann hat sie eben andere Wege gesucht.
Der Mensch an sich, hat nicht diesen Stellenwert gehabt, wie ihre Vorstellung.

Eine Frau aus dem Vortragsraum: das war sicher nicht im Sinne vom Bruno? Frau Prof.Wünsch:
ja, der Bruno wollte das sicher nicht. Er (Alfred Hosp) weiss was Bruno wirklich wollte. Mei (also), die Grete hat sich jetzt den Schwerpunkt Heilung gegeben. Hat alles seine Berechtigung, weil die Heilung war auch mit dabei, aber nicht alleine.
Es gibt so viele Menschen die keine Heilung erfahren, aber durch die innere Bewußtseins Änderung, sehr wohl Hilfe bekommen – in jeder Beziehung!
Und um das geht es ja auch hier, das das Bewußtsein befreit wird, wie es in unserer Zeitung heißt:
die Befreiung aus der Enge.
Also das Bewußtsein muss befreit werden von falschen Vorstellungen, von ICH Begriffen einfach zum großen DU finden und dadurch die Gegenward Gottes empfinden.
Und wissen, das es außer Gott keine Macht und keine Gegenward gibt. Das ist unser Ziel hier und das wird Schrittweise vermittelt.

Fredy: und wir erfüllen nur die Aufgabe die Bruno wollte

Fr.Prof.Wünsch: und der Fredy ist wirklich muss ich sagen, durchdrungen von dieser Aufgabe, den Menschen Das weiterzugeben, was Bruno wirklich wollte

Ja, er hat unteranderem zu mir selber gesagt:
der Fredy wird das alles niederschreiben was er bei mir gehört hat.

Liebe Freunde, jetzt muss ich noch einmal alle begrüßen. Es freut mich das Sie zu uns gekommen sind, und es freut mich auch, das ein Interesse für das Geistige Wissen da ist.
Wie schon die Frau Prof. Wünsch gesagt hat, bei uns steht das Geistige im Mittelpunkt, weil der Bruno gesagt hat:
der Geist bestimmt die Materie und der Mensch ist ein unsterbliches Geistwesen.

Und er hat auch gesagt, dass unser Streben dahingehend zu verstehen ist, das wir innerlich lernen, das wir Harmonie lernen. Das wir Lieben lernen und das wir Liebe ausstrahlen lernen und das es bei uns so ist, das der Mensch die Ruhe, die innere Ruhe und die Ruhe zum Göttlichen lernt.
Bruno war sehr daran interessiert zu zeigen, dass Gott viel mehr ist, als wir gemeinhin angenommen haben. Gott ist nämlich in uns, wir sind ein Teil Gottes und das sollen wir endlich erkennen.
Und genauso wie die Luft um uns ist, ist auch die Göttliche Kraft ständig um uns, in uns.
Und es liegt an uns, das wir uns drauf einstellen, das wir mit dieser Kraft in Harmonie leben lernen und dann bekommen wir all das, was wir nötig haben.

Ich habe Bruno Gröning, wie ich schon in meinem Buch festgehalten habe, im Jahre 1950 kennen gelernt und zwar im Mai 1950. Ich möchte das nicht genau schildern, weil es sowieso ganz genau im Buch steht. Aber ich war – sozusagen – damals 17 Jahre alt und die Ärzte haben gesagt:
na ja – zu meiner Mutter:
sie müssen schon froh sein, wenn er 18 oder 20 Jahre alt wird. Älter wird er nicht, mehr schafft der Körper nicht. So hab’ ich das gewußt. Und so habe ich meine Mutter gebeten:
bring’ mich doch zu Bruno Gröning. Damals waren alle Zeitungen voll von dem Wunderheiler.

Na ja, hat meine Mutter gesagt, wortwörtlich:
wollen wir ihm halt den letzten Wunsch erfüllen. Also man sieht, wie der Körper belastet war. Natürlich habe ich überhaupt keinen Lebensmut gehabt, damals , ist ja logisch. Wenn jeder glaubt, ich werde bald sterben, na ja, dann sterbe ich halt.
Mit 17 – jetzt bin ich 70 (Jahre). Das ist ein großer Unterschied, gel?

Ja, und dann hat mich Bruno Gröning empfangen und hat net viel geredet. Er hat sich eingestellt und ich hab’ die berühmten Regelungen bekommen, die ja jeder vielleicht kennt – sehr stark!
Und – weil ich so unruhig war, ich bin auf einer Holzbank gesessen, habe ich immer Angst gehabt ich falle runter. Es hat mich hin und her gerissen. Meine Tante war mit mir, sie hat mich damals gepflegt und hat auch Angst gehabt, dass ich runter falle.
Und der Bruno Gröning hat zu ihr gesagt:
Sie müssen Vertrauen haben, er fällt nicht herunter, er bleibt sitzen.
Und dann ist er zu mir gekommen und hat sich zu mir hingehockt, hat mir in die Augen geschaut und hat gesagt:
willst du mir helfen?
Das war der erste Schock. Ich habe mir gedacht, warum ? Ich brauche doch Hilfe, was meint er denn damit?
Mhh – na, höflich war ich ja, was soll ich anders tun – hab’ ich JA gesagt.
Ich habe aber nicht gewußt, zu was ich JA sage. Erst viel, viel später ist es mir dann aufgegangen, was er damit gemeint hat.
Willst du mir helfen?
Ja, und dann hat er noch etwas gesagt:

vergiß nicht, du bist ein vollwertiger Mensch!
Das hat mich sehr aufgebaut, weil bei den Anderen war ich ja kein vollwertiger Mensch. Ich war ja damals im Jahre 1930, wo da schon das Nazi-System im aufkeimen war, ein Mensch zweiter oder dritter Klasse.
Und ich habe es nur der Stellung meines Vaters zu verdanken, der war damals im Auswertigen Amt, das sie mich nicht – sozusagen – liquidiert haben.
Ich bin Einer der wenigen meine Freunde, von dem damaligen Jahrgang – der nicht, weg geputzt worden ist.
Ja, und so habe ich die Lebenslust bekommen und wir haben dann die Möglichkeit gehabt immer wieder zu Bruno Gröning zu fahren.
Zunächst mit dem Zug und dann haben wir ein Auto bekommen und so waren wir auf verschiedenen Stellen.
In Rosenheim, in Stephanskirchen, in München, in Plochingen und auch in Wien.

In Wien haben meine Eltern eine Wohnung gehabt und die haben sie natürlich dem Bruno zur Verfügung gestellt.
Und dann sind wir ganz einträchtig nebeneinander gesessen.
Die Grete, damals hat sie Grete Holzbauer geheißen, der Walter Häusler und wir.
Ja, und dann haben Sie sich verliebt, die Grete und der Walter und haben geheiratet und dann sind sie nach Deutschland gezogen. Im Jahre ´56 (1956) sind sie nach Deutschland gezogen.
Und dann haben wir Jahrelang nichts mehr gehört von ihnen.

Wir haben unseren Verein gegründet im Jahre ´58 (1958), auf Wunsch von Bruno Gröning und haben uns nur der Lehre gewidmet.
Noch etwas möchte ich erzählen:
und zwar, weil er mir das gesagt hat, persönlich gesagt hat:
nimm deinen Körper als Lerngegenstand.
Es ist diesmal notwendig das dein Geist, durch den Körper begrenzt ist, damit du mehr lernst.

Hab’ ich akzeptiert. Damals war ich 24 (24 Jahre alt).
Und so hab’ ich mich nur darauf konzentriert was Bruno gelehrt hat und nicht darauf: werd’ ich jetzt geheilt oder nicht?
Ja und das ist mein Glück, das ich mir das alles eben so gemerkt hab’. Damals hat es ja noch keinen Computer gegeben, aber er hat gesagt:
ja, das Gehirn vom Fredy arbeitet wir ein Tonbandgerät. Alles was er von mir hört, wird aufgezeichnet und zu gegebener Zeit wird er das niederschreiben. Was sehr interessant war. Ich habe ja nocht schreiben können, ich habe höchstens diktieren können.
Nein, hat er gesagt:
er wird es niederschreiben.
Gut! Dann sind viele, viele Jahre vergangen und meine Frau hat mir immer geholfen. Ich habe meiner Frau diktiert – also, die Lilo war dann meine Frau – auch im Rollstuhl und sie hat mich beträut. Und sie hat mir geholfen das ich meine Gedanken zu Papier bringe.
Na gut.

Im Jahre 1995, ist sie aber dann durch den Ratschluss Gottes von mir genommen worden. Bin ich ja so ziemlich alleine da gestanden.
Die Lisl hat mich gepflegt, die Lisl ist schon über 50 Jahre bei uns.
Ja liebe Freunde noch immer gepfelgt und was ist mir jetzt anderes übrig geblieben?
Schon 2 Jahre vorher habe ich begonnen am Computer mit einem Finger zu arbeiten.
Na gut , hab’ ich mir gedacht, dann wirst du eben selber schreiben, wenn du niemanden hast und das diktieren ist auch ziemlich anstrengend. Wenn man dann diktiert und dann muss wieder korrigiert werden usw.

Ja, und seit damals, schreibe ich.
Und dann sind die 3 Bücher entstanden.
Das Hauptwerk ist ja genau genommen, Kräfte des Geistes!
Das ist meine Autobiographi, was ich mit Bruno Gröning alles erlebt hab’ – das läuft bis 1958.
´59 (1959) ist ja dann der Bruno Heim gegangen.
Und das ist das Hauptwerk, was ich erlebt hab’ und was er gesprochen hat und was er erklärt hat.
Dann hab’ ich noch ein Buch geschrieben, das heißt:
der Geist bestimmt die Materie.
Da ist unabhängig von meiner Person die Lehre beschrieben, mit all ihren Erklärungen und Erläuterungen.
Na – und das 3. Buch heißt dann:
in geistiger Führung.
Das sind meine Erlebnisse, meine geitigen Erlebnissem, ab 1959 bis 2000.
Ja, das war kurz gesagt, das war das was Bruno eben gewirkt hat, das mein Körper viel gesünder, viel kräftiger, viel ruhiger geworden ist.
Wo er auch einmal sagte:
einmal wird der Fredy Vorträge halten.
Habe ich mir gedacht:
um Gottes Willen, jetzt übertreibt er aber!

Weil – also, wenn jemand nicht von der Familie im Raum war, habe ich kein Wort hervor gebracht. Das muss man sich denken!
Und so stehe ich dazu, weil ich es wirklich selber erlebt habe:
das der Geist die Matierie wirklich bestimmt, wenn man dem Geist die Möglichkeit gibt da zu wirken.

Und dann gibt es schöne Sprüche vom Bruno die man auch beachten muss, wie z.B.:
vertraue und glaube es hilft , es heilt die Göttliche Kraft. Aber, was heißt denn das Vertraue und Glaube?
Weil, wenns ’s einem gut geht, dann kann man leichter sagen:
ach, ist ja alles in Ordnung, wird schon werden, wird schon heilen. Ich glaube ja an Gott, ich glaube ja an den Schutz. So – und dann kommt eine Situation, wo der Körper irgendwelche Störungen hat. Unangenehme Störungen.
Huuu – und dann soll man glauben? Dann soll man vertrauen?
Mhhh – ich habe Situationen gehabt, Körpeliche Beschwerden – wo ich dann gesagt hab’: mhhh – heute kannst ’t aber meinen Glauben weg schmeissen, weil er so am Boden war. Dann hab’ich eben nicht geglaubt, weil Bruno hat gesagt:
und wenn jemand nicht glauben kann, so glauben Sie solange für ihn, bis er wieder glauben kann!

Es geht nämlich immer wieder darum, das man weiss, das es von der eigenen Einstellung, von der eigenen Überzeugung – alles abhängt.

Der Mensch ist ein Resonanz Faktor – also er schwingt mit der Resonnz – wenn er z.B. das Gute will, so ist er in Resonanz mit dem Göttlichen, dann kann er das Göttliche emfangen.
Und wenn er aber irgendwelche Störungen hat, Seelische, Körperliche oder Geistiger Natur, dann ist er so aus der Harmonie herausgetreten, das er eben nicht – momentan nicht – die Kraft empfangen kann.
Und dann kommen auch Gedanken des Zweifels, Gedanken der Angst, Gedanken – irgendwie – das man sich unsicher fühlt.
Und das haben wir ja auch nicht gewußt, das Bruno gesagt hat:
der Mensch kann gar nicht denken, er nimmt nur Gedanken auf.

Deshalb, wenn wir in Harmonie gestimmt sind, dann nehmen wir harmonische Gedanken auf und wissen was zu tun ist.
Aber wenn wir abgleiten, durch irgendwelche schwierigen Ereignisse, wenn wir zu zweifeln beginnen. Wenn wir sagen:
wer weiß ob das alles stimmt?
Dann sind wir auf der anderen Welle.
Wo wir verlockt, und verleitet werden sollen, um den Weg zu verlassen.

Und jetzt kommt der eigentliche Grund, warum Bruno Gröning zu den Menschen gekommen ist. Die Menschen die durch verschiedenste Ereignisse, so verlockt und verleitet wurden, das sie die Verbindung zu Gott verloren hatten. Entweder sie waren ungläubig oder sie waren Zweifler. Und all das war der Fall, weil das Ungute die Menschen verlockt und verleitet hat und vom guten Weg abgebracht hat. Er hat z.B. klar gesagt:
die Brücke zu Gott war unterbrochen, der Mensch war ohne Führung, der Mensch war ohne Hilfe. Der Mensch war ein Spielball, ein materieller Spielball der modernen Ansichten – der modernen Philosophie.

Und daher ist Bruno Gröning gekommen in dieser schweren Zeit. Im Jahre ´49 (1949), war ja für Deutschland die schwerste Zeit, um den Menschen wieder Hoffnung zu geben.
Und er hat gesagt:
es war gar nicht meine Absicht, die Heilungen in den Mittelpunkt zu stellen. Es war nicht Absicht, das ich – der große Heiler – genannt werde – der Wunderdoktor.
Ich wollte und ich will nur den Menschen den Weg zu Gott zeigen. Und wenn sie diesen Weg gehen, dann kommt die Heilung. Die Heilung ist nicht das Wichtigste, hat er gesagt.

Das Wichtigste ist, das der Mensch wieder die Verbindung zu Gott bekommt und die Verbindung zu Gott bewußt, aufrecht erhält.
Und wenn wir das genauer durchdenken, ist das alles nicht so leicht – weil – wie oft kommen Gedanken, negative Gedanken.
Wie oft sehen wir in unserer Umgebung – scheinbar – das das Negative stärker ist als das Positive. Aber das ist nur scheinbar, weil sich die Menschen mit dem Negativen umgeben.
Ds ist das Eine, das Andere – er hat gesagt:
das Leben des Körpers ist begrenzt.
Er hat genau unterschieden zwischen Körper ud Geist. Hat er die Menschen schockiert, hat er gesagt:
wie alt sind Sie?
Bei den Damen hat er gesagt: wie alt sind Sie? – sie waren ein bisser ’l verlegen die Damen. Dann haben sie gesagt:
50 oder 55 oder 60 (Jahre) – ist ja egal. Hat er gesagt:
nein! Sie haben mich nicht gut verstanden! Ich habe Sie nicht nach dem Alter ihres Körpers gefragt, ich habe gefragt, wie alt sind SIE? – große Verlegenheit. Ja was soll man da sagen.
Sehen Sie, hat er gesagt:
sie wissen nicht, das Sie Ur-alt sind!
Ein Ur-altes Geistwesen das von Gott einen Körper geschenkt bekommt, damit es Geistig lernen kann!
Und wenn die Lernzeit vorbei ist, dann müssen Sie soweit sein, das Sie freudig den Körper wieder abgeben können. Weil Sie ja später wieder einmal einen Neuen Körper bekommen.

Und das war ja auch das Problem, wo der Bruno die Schwierigkeiten mit der Ruth Kuhfuß hatte, weil es so hoch gespielt wurde. Weil sie zu ihm gekommen ist, weil es geheißen hat:
weil sie zu ihm gekommen ist, hat sie ärztliche Hilfe abgelehnt und ist dann Folge dessen gestorben. So war die offizielle Version.

In Wirklichkeit war es so:
der Bruno hat ja persönlich mit dem Mädchen gesprochen. Und er hat gesagt: ja, ich war bei ihr und wir haben uns ausgesprochen. Und ich habe ihr gesagt: das Leben ist zu Ende. Die Aufgabe im Körper ist zu Ende.
Sie muss sich vorbereiten, dass sie ohne Körper weiterlebt. Und das hat sie auch eingesehen und hat gesagt, na gut, dann brauche ich keine ärztliche Hilfe mehr. Hat der Bruno gesagt:
sie soll trotzdem sich von den Ärzten kontrollieren lassen.
Und die Schwägerin von dem Mädchen – von der Ruth Kuhfuß – war eine Ärztin und hat sich aufgeregt, der Bruno hat sie davor abgehalten ärztliche Hilfe in Anspruch zunehmen. So ist das entstanden und daraus hat man dann einen Prozeß machen wollen – gegen ihn. Also auch wieder Menschen, die das Geistige nicht verstanden haben.

Und der Bruno hat dann eben die Vorträge gehalten, die Glaubensvorträge, in denen er immer nur davon gesprochen hat, wie der Mensch leben soll, wie sich der Mensch sich einstellen soll und wie er das gute Göttliche empfangen soll.
Er hat aber nie davon gesprochen, dass der Mensch speziell geheilt wird.
Er hat wohl Heilungen geschildert, ja, weil es zustande gekommen ist, aber da hat er gesagt:
das ist die Gnade Gottes – da bin ich nicht beteiligt, hat er gesagt.
Die Gnade Gottes ist dann eine kontakt ’sche Wirkung, wenn man die innere richtige Einstellung hat.

Ja, und da war er immer bestrebt, jedesmal war er bestrebt den Leuten zu zeigen – seinen Freunden – das das Geistige das Wichtige ist.
Sie sind ein unabhängiges Geistwesen.
Üben Sie Selbstvertrauen. Vergessen Sie nicht, das Sie niemand gegenüber verpflichtet sind – nur Gott gegenüber. Und daher stammt ja der Ausdruck:
nicht Menschenhörig sein, sondern Gotthörig werden!
Das ist aber deshalb nicht so leicht, weil der Mensch sogern haben möchte, das er gelobt wird. Und er wartet auf ein Lob – er wartet auf ein Lob – auf die Anerkennung. Und es gibt Menschen die das merken und dann muss der Mensch das Gegenteil tun! Die haben dann runter treten wollen, die haben das dann beweisen wollen, sie sind die jenigen die darüber steh’n. Und sie sind diejenigen die die Besseren sind und so weiter.
Und das geht aber nur meine Freunde, wenn man Menschenhörig ist. Warum ist man Menschenhörig?
Weil man zu wenig Selbstbewußtsein hat. Warum ist man Menschenhörig? Weil man immer Angst hat, das man ’s wohl richtig macht.
Und wenn man’s 100 Mal richtig macht und der Andere macht so „schön“ Mobbing, wie man ’s heute sagt, dann ist man halt am Boden zerstört.

Und das wollte Bruno Gröning vermeiden, indem er gesagt hat:
wenn jemand etwas sagt, wenn Sie jemand kritisiert, so prüfen Sie doch einmal, ob das eine wirkliche notwendige Kritik ist, eine berechtigte Kritik – oder ob das eben nur Mobbing ist! Mobbing hat man damals noch nicht gekannt – also, ob man Sie nur quälen will.
Und dann ist das doch so meine lieben Freunde, wenn das der Fall ist, dann soll man sagen,
also, wenn man weiss man ist selber nicht schuld, wenn man selber bereit ist das Beste zu geben, dann kann man ruhig sagen – man soll sich sogar trauen und sagen:
das ist Ihre Ansicht, das glauben Sie, das wollen sie glauben. Aber die Wahrheit ist es nicht. Weil ich mich ja bemühe, weil ich ja das Beste machen will.
Und dann die Übung auf Gott, sich umzustellen: Vertraue und Glaube. Ich vertraue darauf, das ich das Richtige mache.

Und auf einmal ist diese Belastung, diese Trauer des Unglück ’s weg. Weil man weiß, ich bitte Gott ja, ich mach’ das was Gott will.
Und das geht so weit, jetzt habe ich gerade Vorgestern ein Telefonat gehabt von einem Mitglied, wo die Dame raus geekelt wurde, von einer anderen Dame. Na gut, sie hat drauf verzichtet, sie ist gegangen. Und jetzt sagt sie mir:
stellen Sie sich vor Herr Hosp, die Andere die mich so gequält hat, ist fristlos entlassen worden. Das ist die Gerichtigkeit, das ist die Gerichtigkeit der Führung Gottes.

Gott ist so groß, Gott ist so unendlich meine Freunde, das man ein bisserle (ein wenig) Geduld haben muss, bis die Hilfe wirkt
Und die Folge ist eben dann, wir leben ja in der Welt der Ursache und Wirkung: das eben dann die richige Wirkung kommt.
Aber nun dürfen wir einen Fehler nicht begehen und sagen:
der oder die oder jener wird ’s heim gezahlt. Das darf man deshalb nicht sagen, weil man das ja Gott – die Auswirkung – müssen wir Gott überlassen. Weil in dem Augenblick, wo wir etwas negatives Wünschen, schaffen wir schon wieder eigene Wirkungen – eigenes Karma. Und das soll nicht sein. Bruno Gröning hat z.B. ein ganz grasses Beispiel gebracht:

es waren 2 Freunde, dicke Freunde (enge Freunde) und scheinbar unzertrennliche Freunde, bis eine Frau dazwischen gekommen ist. Und dann ist das Malheur geschehen, weil jeder wollte die Frau haben. Einer hat sie bekommen. Der Andere hat gesagt:
na ja, wenn ich den noch mal erwische, der kann was erleben, der kommt mir nicht mehr lebend davon. Das war seine Einstellung. Es sind die Jahre vergangen, es sind Jahrzehnte vergangen, er selber hat vielleicht gar nicht mehr daran gedacht an diesen Wunsch den er gehabt hat.
Aber er hat ihn behalten, er hat ihn nicht abgegeben! Und dann hat er den ehemaligen Freund, alleine im Wald getroffen und er hat nicht mehr weiter gedacht, er hat einen Ast genommen und hat den anderen erschlagen. Und wie es dann zur Gerichtsverhandlung gekommen ist hat man ihn gefragt:
ja warum haben Sie das denn getan? Hat er ganz ehrlich gesagt:
ich weiss es nicht, ich musste es tun! Und da hat Bruno das Beispiel gebracht:
seht meine Freunde, so stark können die negativen Gedanken sein!
Man denkt immer negativ, man wünscht immer Negatives und die werden dann so stark, das sie einem zwingen das Ungute zu tun. Daher sage ich Ihnen noch einmal:
Vorsicht, denken Sie nichts Ungutes, überlassen Sie alles der Göttlichen Führung.

Mit solchen Beispielen, hat Bruno Gröning die harte Realität gezeigt. Genauso mit dem Fall, wo er gesagt hat:
jeder Mensch der mit etwas nicht fertig wird und den Körper verlassen muss – der nimmt es in die nächste Inkarnation mit. Und da hat er wieder ein Beispiel gebracht:
es war ein Mann, der war in einer Situation, wo er gesagt hat:
ich kann nicht mehr weiter, ich will auch nicht weiter, ich will diese Erde mit Gewalt verlassen. Und er war so in Gedanken versunken, trifft einen Freund und der sagt:
was hast du denn? Was ist denn los mit dir? Du warst doch immer so heiter, so fröhlich warum schaust du denn so unglücklich drein?
Ach sagt er, lass mich in Ruhe, du kannst mir ja auch nicht hefen. Ich gehe meinen Weg, lass’ mich in Ruhe. Der Freund sagt:
weißt du was? Heute abend haben wir einen Vortrg mit Bruno Gröning, geh’ doch hin. Hör’ dir diesen Mann doch einmal an.
Ach, es kann mir sowieso niemand helfen.

Aber es hat ihm keine Ruhe gelassen. Er war neugierig, was kann denn der Mann tun, wenn ich nicht mehr leben will. Und er ist gegangen – zum Vortrag – und hat sich in die letzte Reihe gesetzt. Damit er schnell wieder weg kann.
Aber der Vortrag war so interessant, so faszinierend, das er einfach sitzen geblieben ist.
Es war die Art und Weise vom Bruno, das er die Leute dann am Ende verabschiedet hat. Er hat jedem die Hand gegeben und jedem einen Zuspruch gesagt!
Na – und so ist er auch zu diesem Mann gekommen und hat ihm die Hand gegeben und hat sich zu seinem Ohr gebeugt und hat geflüster:
tun Sie es diesmal nicht mehr.
Der ist so perplex gewesen, er hat es doch niemandem gesagt, was er vor hat. Und noch einmal: tun Sie es diesmal nicht mehr! Ich wünsche Ihnen alles Gute.
Und er hat es nicht mehr getan. Er war so schockiert von der Aussage von Bruno Gröning. Er hat es nicht mehr getan. Er hat keinen Selbstmord begangen und durfte dann einige Monate später auf ganz natürliche Weise Hinüber geh ’n (ins Jenseits gehen).
Was aber der Bruno noch erklärt hat, war folgendes:
dieser Mann hat schon mehrfach seinem Leben ein Ende gesetzt, immer wieder hat er Selbstmord begangen und immer wieder ist er neu geboren worden. Und diesmal hat er gesagt, hat er nur den einzigen Auftrag von Gott gehabt – es nicht mehr zu tun!
Und er hat es nicht mehr getan und ist dadurch erlöst gewesen. Hat uns Bruno Gröning selber erzählt.

Und daher hat der Bruno gesagt:
wenn man lebt, so soll man so leben, dass man möglichst unbelastet bleibt.
Seelisch, geistig und auch körperlich. Er sagt, man soll ein Leben führen, in Harmonie. Man soll ein Leben führen in Ausgeglichenheit und vorallem, man soll ein Leben führen, wo man sich auf jeden Tag, auf den neuen Tag freut. Und so hat er gesagt:
bleiben Sie ein lebensfrohes, bejahendes Menschenkind.
Ihr Körper ist und bleibt ein Geschenk Gottes! Und schauen Sie, das Sie sich dieses Geschenkes würdig erweisen. Und jetzt kommt ’s, zu mir hat er gesagt:
auch dein Körper ist ein Geschenk Gottes. Das muss man sich einmal vorstellen. In der Behinderung!
Dein Körper ist ein Geschenk Gottes, damit du die Möglichkeit hast, Geistig zu wachsen. Nimm es als Geschenk und nicht als Last.
Er hat mir nicht die Heilung versprochen. Aber er hat gesagt:
wenn du den Weg gehst, so wirst du Geistig einen großen Schritt vorwärts tun!

Wenn du ihn nicht gehst, so musst du alle Qualen eines behinderten Körpers durchmachen. Muss man sich mal vorstellen! – Ja –
Und daher soll man nicht auf Heilung warten, sondern auf Heilung vertrauen. Ich übergebe es dem Göttlichen, meine Freunde.
Übergeben Sie eine Belastung dem Göttlichen, damit Sie das Beste draus lernen. Warten Sie nicht auf etwas, was Sie sowieso bekommen, wenn Sie dazu reif sind. Und das ist eigentlich die Grundlehre die wir vom Bruno Gröning haben.
Die wir Bruno Gröning verdanken und die ich immer und immer wieder den Freunden sagen muss:
das Leben ist ein Göttliches Geschenk. Egal, was das Leben bringt.

Manches Schicksal ist etwas von früheren Existenzen.
Übrigens Bruno Gröning war sehr, sehr genau, das er gesagt hat:
der Mensch ist nicht zum erstenmal hier. Der Mensch kommt solange wieder – er bekommt solange einen Körper – bis er daraus das mögliche Geistige gelernt hat.

Und was wollte ich noch sagen?

er hat eine gute Bekannte in Klagenfurt gehabt und die war auch mit Bruno Gröning sehr gut befreundet. Hat ein gutes Leben geführt, war gesund, war auch vermögend – nur mit Ihrem Mann hat ’s halt manchmal net geklappt – weil er auf der Jagd war.
Net (nicht) immer auf der Jagd nach Fischen – und das hat sie halt gekränkt, die gute Dame. Na – und dann hat Sie zu Bruno Gröning gesagt:
wissen Sie Herr Gröning, ich wär’ (werde) schon so froh sein, wenn ich dieses Leben hinter mit habe. Da hatte Sie mal einen Tiefpunkt gehabt. Bruno hat gelächelt:
so, so – und Sie haben am meisten geschrien, dass Sie wieder einen Körper bekommen, hat er ihr gesagt. Und das ist Ihr erfüllt worden.
Wenn Sie das andere leichter getragen hätte, dann wär ’s auch gut gewesen. Na gut, Sie hat ’s ja dann eingesehen. Aber ich sage nur:
da hat der Bruno sehr streng geurteilt.

Aber ein anderes Mal, ist er gefragt worden:
Herr Gröning, sind die Menschen der Gnade Gottes teilhaftig? Hat er gesagt:
ja, sie sind der Gnade Gottes teilhaftig, sie dürfen immer wieder in einem neuen Körper anfangen und haben das Alte aus Gnade vergessen!
Also – das soll einem nicht Leid tun, wenn man nicht weiß, was früher einmal war.
der Bruno hat gesagt:
jeder, der das überwunden hat, der bekommt die Erinnerung, aber vorher soll man das nicht
erzwingen.

Jetzt habe ich einen ganz großen Bogen umrissen, um den Freunden zu zeigen, was das Wissen vom Bruno – wirklich ist! Eine ganz, ganz große Weite – ein ganz, ganz großes weites Gebiet – sagen wir mal so und das sollen wir erforschen.
Das sollen wir in uns einbauen, das sollen wir in uns – sozusagen – verwirklichen. Er hat auch gesagt:
das was ich Ihnen sage, müssen Sie nicht glauben, aber tun Sie es – überzeugen Sie sich davon – ob das richtig ist, was ich Ihnen sage. Und noch etwas:
warten Sie nicht auf etwas. Überlassen Sie das Gott.
Überlassen Sie das der göttlichen Führung und dann werden Sie das Richtige bekommen.

Und zum Schluß möchte ich noch sagen:
wenn jemand Schwierigkeiten hat, mit seinen Mitmenschen, dann soll er es NICHT in der Liebe – der Geistigen Liebe – auflösen.
Es ist viel leichter und viel erfolgreicher, wie wenn man darüber brütet (nachdenkt), das Mahl selber zu kochen. Bruno wollte alles in Ruhe gelöst haben.
Übrigens: da ist ja schon die alte Weisheit, wo sagar Christus gesagt hat:
liebet eure Feinde.
Das heißt, trachtet danach Ihnen Gutes zu wünschen, dann werdet ihr nicht karmisch gebunden.

Das war einmal eine Übersicht, wer etwas genaues Wissen will:
die Bücher sind dort (waren ausgelegt), die kann jeder erwerben, wenn Sie neugierig sind ein bisser ’l hinein zu schauen. Es lohnt sich meine Freunde.

Ja, und das habe ich heute gespürt, wie ich hergekommen bin. Auf der Fahrt hierher, habe ich gewußt, das ich danach gefragt werde:
warum, wieso, weshalb – genau habe ich es gewußt und deshalb war es keine Überraschung für mich.
Aber dieses Fühlen – ist auch ein Teil des Weges zu Gott. Ein Teil des Weges, das man nicht überrascht ist, dass man – sozusagen – mit der Wahrheit antwortet.
Mit keiner Ausrede – mit der Wahrheit!

Bleiben Sie immer bei der Wahrheit hat er gesagt. Immer bei der Wahrheit bleiben meine lieben Freunde. So ist das!

Und wir treffen uns ja einmal im Monat, hier in diesem schönen Raum. Die nächste Gemeinschaft findet am 20. Dezember statt und es sind alle die Freunde wieder eingeladen, die ein bisser ’l fortschreiten möchten – in dem großen Wissen – das wir die Göttliche Lehre nennen.

Bruno hat gesagt;
es ist nicht meine Lehre – es ist die Göttliche Lehre.
Es ist das Rezept für die Menschen.
Wie sie leben, wie sie denken, wie sie fühlen, wie sie handeln sollen, um in der Harmonie Gottes zu bleiben.
Zu ihrem eigenen Vorteil.
Gott hat Zeit! Gott hat 1000 Jahre Zeit. Gott hat 10.000 Jahre Zeit, bis der Mensch doch soweit sagt:
so – und jetzt hab’ ich genug! Jetzt geh’ ich den richtigen Weg! Das ist alles.
Gotthörig sein, das ist alles. Aber diese Gotthörigkeit ist eben nur in der Demut, in dem Gottvertrauen möglich.

Danke für die Aufmerksamkeit.